BurnOut, Chronische Erschöpfung

Burnout, Erschöpfung und ständige Müdigkeit in Nürnberg

.... auch Adrenal Fatigue, Chronischer Stress, Leistungsschwäche, Konzentrationsstörungen u.a.

Burnout, Erschöpfung

Burnout -  totales ausgebrannt sein - ist ein typisches Phänomen unserer schnell-lebigen Zeit.

Aber ein Burnout entsteht nicht einfach so über Nacht. Meistens geht der völligen Erschöpfung eine lange Zeit mit hoher Belastung, Überforderung, Stress und hohem Leistungsanspruch an sich selbst voraus.

Stress als möglicher Ausgangspunkt von Erschöpfung

Stress ist – aus Sicht der Evolution – ein lebenswichtiger Vorgang, denn er ist Teil eines wirksamen Verteidigungs- und Überlebensmechanismus. Unsere urzeitlichen Vorfahren konnten sich zum Beispiel aus gefährlichen Situationen durch blitzschnelle Reaktionen retten. Man denke da zum Beispiel an die Flucht auf einen Baum vor dem Säbelzahntiger….

Für diese kurzzeitige Stressreaktion verfügt unser Körper über einen ausgeklügelten Mechanismus: der Körper bereitet Herzschlag, Atmung und Muskelanspannung auf die Mobilisierung aller verfügbaren Kräfte vor. Alle nicht zum Überleben notwendigen Funktionen werden gedrosselt.

In unserem „modernen“ Leben sind die Bedrohungen des Alltags nicht mehr so gefährlich wie früher, allerdings reagieren wir auch heute noch mit genau den beschriebenen Abwehrmechanismen, die wir nun als Stress bezeichnen.

Das Problem jedoch ist: der Urzeitmensch musste nur eine kurze Zeit auf seinem Baum verbringen, so lange bis sich der Tiger ein anderes Opfer gesucht hat. Alle Funktionen wurden folglich relativ schnell wieder auf „Normalniveau“ reguliert. Heutzutage befinden wir uns aber in Dauer-Anspannung. Immer mehr will in immer kürzerer Zeit erledigt werden, überall wird Personal eingespart und die Arbeit auf immer weniger Schultern aufgeteilt, über das Handy wir sind dauernd erreichbar – auch nach Feierabend und am Wochenende und eine Email muss möglichst zeitnah beantwortet werden denn das Warten auf einen Antwortbrief kennt man kaum mehr.

Somit ist Stress zur größten Gesundheitsgefahr des 21. Jahrhunderts aufgestiegen!

Chronischer Stress, Burnout, Abwärtsspirale

Zusammenfassend kann man als Auslöser für Stress also folgende Ursachen sehen:

  • Hektik und Zeitnot
  • Keine regelmäßige Entspannung, kein Ausgleich
  • Über- oder Unterforderung im Beruf
  • Angst um den Arbeitsplatz oder Finanzielle Sorgen
  • Mobbing
  • Fehlende Anerkennung in Familie oder Partnerschaft
  • Tod oder Krankheit oder Pflege von nahestehenden Personen
  • Soziale Isolation und psychische Probleme

Natürlich ist Stress nicht immer gleich negativ zu sehen. Stress kann uns beflügeln, Kräfte mobilisieren, Leistung steigern und sich ganz positiv für uns auswirken. Über diesen sog. „Eustress“ brauchen wir uns nicht sofort Gedanken zu machen. Hält die Stress-Überbelastung jedoch über einen längeren Zeitraum an, kommt der Organismus aus seinem natürlichen Gleichgewicht und kann sich selbst nicht mehr regulieren und regenerieren.

Die ersten Stressreaktionen treten auf – sowohl auf mentaler Ebene als auch auf der physischen.

Die klassischen Symptome sind dabei:

Psychisch-seelische Reaktionen:

  • Ängste, Unsicherheit
  • Konzentrationsschwäche
  • Immunstörungen, Immunschwäche
  • Panikattacken
  • Depressionen

Körperliche Symptome:

  • Schlafstörungen
  • Müdigkeit, Energiemangel, Antriebslosigkeit
  • Blutdruckanstieg
  • Schweißausbrüche
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Schwindel
  • Magen-Darm-Probleme wie Durchfall, Verstopfung, Magenschmerzen

Werden die ersten Anzeichen und Warnsignale konsequent ignoriert und dem Körper keine Möglichkeit zur Regeneration geschaffen, entwickelt sich für den Körper eine chronische Dauer Stress Situation. In dieser Phase verbraucht der Organismus sehr viel mehr Energie als üblich. Unsere Nebennieren schütten das Hormon Cortisol aus, das die notwendigen Stresshormone (z.B. Adrenalin, Noradrenalin) über den Stoffwechsel aktiviert, aber auch gleichzeitig die Immunabwehr hemmt.

Je nach körperlicher Konstitution hält man das länger oder kürzer durch, doch irgendwann sind die Energiereserven erschöpft und die Nebennieren schaffen keine Cortisol Produktion mehr. Am Ende befindet sich der Patient in einem Burnout – also dem totalen seelischen und körperlichen „Ausgebrannt-Sein“.

Dazu jedoch muss es gar nicht erst kommen, wenn wir lernen, rechtzeitig auf unseren Körper zu hören.

Naturheilkundliche Begleitung bei Erschöpfung und Burnout

Bei chronischem Stress ist es natürlich notwendig, eine Korrektur des Lebensstils vorzunehmen und rechtzeitige Präventionsmaßnahmen zu ergreifen. Eventuell ist hierfür die Unterstützung eines Beraters oder Coaches nötig.

Parallel dazu ist es wichtig, die körperliche Stressabwehr zu unterstützen. Zur Bildung von Cortisol, Adrenalin, Noradrenalin (= unsere Neurotransmitter) benötigen wir nämlich dringend Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren – die sogenannten Vitalstoffe. Leider können viele Vitalstoffe vom Körper nicht selbst produziert werden und müssen über die Ernährung zugeführt werden. Insbesondere in Zeiten hoher körperlicher oder psychischer Belastung steigt der tägliche Bedarf an Vitalstoffen außergewöhnlich an und man kann sich dann über die normale Nahrung gar nicht mehr in ausreichender Menge versorgen.

Cortisol Tagesprofil bei Heilpraktiker in Nürnberg

Mit Hilfe von entsprechenden Laboruntersuchungen kann eine  beginnende oder bereits bestehende Entgleisung des Körpers untersucht  und ein Burn-Out  oder dessen Beginn bzw. die Vorstadien „sichtbar“ gemacht werden:

Wenn Sie den Verdacht haben, selbst gefährdet zu sein: sprechen Sie mich an. Gemeinsam können wir versuchen, Ihren  Körper wieder in Balance zu bringen.

Sie erreichen mich:
per Email: info@naturheilpraxis-spiegl.de
per Telefon: 0911/ 5209737 oder
per Kontaktformular.

Literaturempfehlungen zu Burnout und Erschöpfung

Fragen und Antworten

Häufige Fragen zu Burnout und Erschöpfung in Nürnberg

Was ist Burnout?

Burnout beschreibt einen Zustand des körperlichen und seelischen Ausgebranntseins. Ihm geht meist eine längere Phase hoher Belastung, Überforderung, Stress und hoher eigener Leistungsansprüche voraus.

Wie kann chronischer Stress zu Erschöpfung führen?

Bei anhaltender Stressbelastung kommt der Organismus aus seinem natürlichen Gleichgewicht. Der Körper verbraucht mehr Energie, kann sich schlechter regulieren und regenerieren und es können Erschöpfung, Müdigkeit oder weitere Stressreaktionen entstehen.

Welche Auslöser können Stress begünstigen?

Mögliche Auslöser sind unter anderem Hektik, Zeitnot, fehlende Entspannung, berufliche Über- oder Unterforderung, finanzielle Sorgen, Mobbing, fehlende Anerkennung, Krankheit oder Pflege nahestehender Personen sowie soziale Isolation.

Welche psychischen Reaktionen können bei Stress auftreten?

Dazu gehören unter anderem Ängste, Unsicherheit, Konzentrationsschwäche, Panikattacken, Depressionen sowie Störungen oder Schwächen des Immunsystems.

Welche körperlichen Symptome können mit Stress verbunden sein?

Mögliche körperliche Reaktionen sind Schlafstörungen, Müdigkeit, Energiemangel, Antriebslosigkeit, Blutdruckanstieg, Schweißausbrüche, Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel sowie Magen-Darm-Beschwerden.

Welche Rolle spielen Cortisol und die Nebennieren?

Bei chronischer Dauerbelastung schütten die Nebennieren Cortisol aus. Cortisol ist an der Aktivierung von Stresshormonen beteiligt und kann gleichzeitig die Immunabwehr hemmen.

Was kann bei chronischem Stress sinnvoll sein?

Sinnvoll können eine Korrektur des Lebensstils, rechtzeitige Präventionsmaßnahmen und gegebenenfalls Unterstützung durch Beratung oder Coaching sein. Außerdem kann die körperliche Stressabwehr über Vitalstoffe unterstützt werden.

Welche Rolle können Laboruntersuchungen spielen?

Laboruntersuchungen können helfen, beginnende oder bestehende Entgleisungen des Körpers genauer zu betrachten und mögliche Vorstufen einer Erschöpfungsentwicklung sichtbar zu machen.